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Junge fürchten Altersarmut

Junge fürchten Altersarmut

 

Das Thema Altersvorsorge verunsichert viele. Besonders Frauen zwischen 20 und 30 fürchten sich vor einem sozialen Abstieg im Alter. Was dahinter steckt und was du mit sieben wirksamen Schritten dagegen tun kannst!

Politische Krisen, Inflation und Mieten, die immer weiter steigen: Anlässe, sich Sorgen über die eigene wirtschaftliche Zukunft zu machen, gibt es aktuell genug. Und dann ist da noch das Thema Altersvorsorge. Es sorgt bei vielen der Generation Z für mulmige Gefühle und hat es inzwischen auch in die sozialen Medien geschafft. Dort ist das Vorzeigen des eigenen Rentenbescheides gerade ein beliebtes Post-Format, begleitet von fassungslosen Kommentaren und der Frage, die viele umtreibt:

Wie um Himmels willen sollen wir davon einmal leben können?

Sabrina, Studentin aus Würzburg spricht für viele Mittzwanziger. „Ich sehe bei uns im Park täglich ältere Menschen, die Pfandflaschen sammeln. Das sollte es in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben“, findet sie. „Ich mache mir Sorgen, dass es uns Junge später noch leichter treffen könnte.“ Das Rentenniveau, ist Sabrina sich sicher, wird vermutlich noch weiter sinken. „Und wer weiß denn schon, ob es für uns überhaupt noch eine Rente geben wird?“

Dass die Verunsicherung bei der jungen Generation groß ist, zeigen auch Studien. Nach der aktuellen GfK Studie im Auftrag der Generali Deutschland sind zwei Drittel der jungen Menschen überzeugt, im Alter mit Armut konfrontiert zu werden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die fünfte Jugendstudie des Vorsorgewerks MetallRente. Von rund 2.500 Befragten aus der Altersgruppe 17 bis 28 gaben dort 78 Prozent an, dass sie erwarten, im Alter nur eine geringe Rente zu bekommen. 85 Prozent fürchten wegen der demografischen Entwicklung eine Schieflage der gesetzlichen Rentenversicherung – und über 90 Prozent sind sich sicher, dass es ohne zusätzliche, private Vorsorge nicht gehen wird.

Realistischer Blick auf die Vorsorgesituation

Junge Erwachsene hätten einen durchaus „realistischen Blick“ auf ihre Vorsorgesituation, findet Klaus Hurrelmann, Autor der MetallRente-Studie. Dass die Politik endlich tragfähige Lösungen für die Zukunft des Rentensystems findet, dürfe diese Generation mit gutem Recht erwarten.

Verstörend ist ein anderer Befund der Befragung:  Junge Frauen machen sich einerseits besonders viel Gedanken um ihre wirtschaftliche Zukunft, fühlten sich andererseits aber auch schlecht informiert. Und sie werden auffallend wenig aktiv.

So geben nur 29 Prozent aller jungen Frauen an, bereits regelmäßig für ihr Alter vorzusorgen, deutlich weniger als die Männer (45 Prozent) und übrigens auch deutlich weniger als die 17 bis 28-jährigen noch im Jahr 2010 (da waren es immerhin 39 Prozent der Befragten).

Es fehlt an Finanzwissen und Planung

 

DER JUNGEN MENSCHEN SPAREN NUR REGELMÄSSIG FÜR IHR ALTER,

RUND 50 PROZENT SPAREN GELEGENTLICH.

 

 

DER JUNGEN FRAUEN SPAREN REGELMÄSSIG FÜR IHR ALTER,

WÄHREND DIES BEI 45 PROZENT DER JUNGEN MÄNNER DER FALL IST.

 

 

GEBEN AN SICH BEIM THEMA ALTERSVORSORGE GUT AUSZUKENNEN.

 

 

Quelle: Jugendstudie des Vorsorgewerks MetallRente 2022

Anti-Altersarmut-Angst-Programm

Dass die gesetzliche Rente komplett entfällt, ist derzeit nicht zu befürchten. Dass die Selbstverantwortung weiter zunehmen muss allerdings schon.

Was hilft nun gegen Altersarmut-Angst? Am besten so viel Realismus und Wissen wie möglich. Der erste Schritt ist wie so oft: vom Grübeln ins Handeln kommen.

Hier daher unsere sieben Tipps, die helfen, deinen Lebensstandard im Alter aktiv abzusichern.

Anti-Altersarmut-Angst-Programm

Verschaff dir schnell Vorsorgewissen. Das geht leichter, als du denkst: Einfach alle offenen Fragen sammeln und sich dann systematisch und unabhängig informieren und beraten lassen. Zum Beispiel mit den Veröffentlichungen der Stiftung Warentest und bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen.

 

Versuch so früh wie möglich mit dem Sparen zu starten, auch wenn es zunächst nur kleine Beträge sind. Denn gerade für die Altersvorsorge braucht es einen langen Atem, um vom Zinseszinseffekt bestmöglich zu profitieren. Regelmäßig und dauerhaft sind hier tatsächlich die Schlüsselworte. Aber Achtung: Bevor du ein Altersvorsorge-Produkt kaufst, lass dir alles genau vorrechnen, frage nach versteckten Kosten und unterschreibe nur, wenn du sämtliche Zahlen kennst und verstehst.

 

Sparquote bei allen Einkommenssprüngen steigern, bevor der Lebensstandard steigt. Viele steigern automatisch ihre Bedürfnisse, Standards und Ausgaben, wenn sie mehr Geld zur Verfügung haben. So bleibt leider nicht besonders viel Geld zum Sparen über. Nutze Gehaltserhöhungen wie sie jetzt gerade im öffentlichen Dienst anstehen lieber dafür, deine Sparquote für langfristige Ziele wie die Altersvorsorge zu erhöhen. Das fällt besonders leicht, wenn man sich noch nicht an die höheren Einnahmen gewöhnt hat.

 

Staatliche Zulagen nutzen. Lass dir helfen beim Aufbau deines Altersvorsorgevermögens. Staatliche Förderungen können die Rendite von kleinen Zahlungen deutlich verbessern, zum Beispiel bei der Riester-Rente oder der Entgeltumwandlung. Auch Steuervorteile können möglicherweise winken. Lass dich hierbei am besten von einem kompetenten Berater unterstützen.

Kennst du schon die PlusPunktRente der BVK Zusatzversorgung?

Wenn du schon für deine Betriebsrente bei der BVK Zusatzversorgung (pflicht)versichert bist, solltest du auf alle Fälle auch eine zusätzliche freiwillige Absicherung mit unserer PlusPunktRente in Betracht ziehen. Dabei kannst du von staatlicher Förderung profitieren. Die PlusPunktRente gibt es mit zwei Fördervarianten:

PlusPunktRente als Entgeltumwandlung.
Die Förderung besteht darin, dass dein Beitrag aus dem Bruttoentgelt – ohne Abzug von Steuern und Sozialabgaben – deiner Altersvorsorge zufließt.

  • Zudem kannst du von vermögenswirksamen Leistungen profitieren, und das schon während deiner Ausbildung.
  • Und: Viele Arbeitgeber zahlen dir obendrauf noch einen Zuschuss zur Entgeltumwandlung.

Die Entgeltumwandlung ist vor allem für Singles und Vollzeit-Verdiener interessant.
Mehr Infos: PlusPunktRente als Entgeltumwandlung

PlusPunktRente mit Riester-Förderung.
Die staatliche Förderung erfolgt mittels einer Grundzulage und Zulagen, die für die Erziehung von Kindern gewährt werden.

  • Die Grundzulage beträgt 175 € pro Jahr.
  • Die Kinderzulage beträgt 300 € für jedes kindergeldberechtigte Kind.
  • Bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag gibt es zudem einen einmaligen Bonus von 200 €.

Die Riester-Förderung ist vor allem für Versicherte mit Kindern interessant.
Mehr Infos: PlusPunktRente mit Riester-Förderung

Sichere dir einen Beratungstermin zur PlusPunktRente über unser Online-Buchungstool

Ein Mann ist keine Altersvorsorge (eine Frau auch nicht). Bau dir auf jeden Fall deine eigene Altersvorsorge auf und strebe finanzielle Unabhängigkeit an. Falls das Thema Familiengründung ansteht, falle möglichst nicht in die Nestbau-Falle. Setzt euch zusammen und entwickelt einen klugen Plan, wie ihr die Familienphase fair und partnerschaftlich organisiert, so dass auch derjenige, der phasenweise beruflich zurücksteckt, später deswegen keine Versorgungsnachteile hat oder glaubt, auf sein Gehalt käme es wegen der schlechten Steuerklasse gar nicht an.

 

Teilzeitfalle umschiffen. Viele junge Menschen möchten heute weniger arbeiten, zum Beispiel nur vier Tage die Woche. Gut für die Work-Life-Balance, aber bedenke, dass eine Stundenreduzierung auch deine Einzahlungen in die Renten-Kasse verringert und damit deine zukünftigen Versorgungsansprüche. Um das zu verhindern, kannst du natürlich zusätzlich privat vorsorgen. Damit das finanziell geht, müsstest du eventuell deine anderen Ausgaben entsprechend reduzieren.

 

Rentenkonto jährlich im Blick behalten: Informiere dich regelmäßig über deine Versorgungsansprüche aus der gesetzlichen Rente und den weiteren Bausteinen deiner Altersvorsorge. Studiere die jährlichen Mitteilungen, lasse dein Konto klären und hake nach, wenn du etwas nicht verstehst. Umfassende Infos für Neueinsteiger in alle Versorgungsfragen findest du übrigens auch auf dem Portal Rentenblicker. Auch deine Betriebsrente bei der BVK Zusatzversorgung solltest du im Blick haben. Dies ist ganz einfach über das Versichertenportal möglich. Hier kannst du deine bisherige Anwartschaft sehen und auch eine Hochrechnung deiner künftigen Rentenleistung wird dir angezeigt. Einfach hier anmelden!

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